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Das Ausbauhaus
Ein Ausbauhaus ist das richtige für ambitionierte Heimwerker. Die Hersteller für Fertighäuser bieten je nach Wunsch, verschiedene Ausbaustufen an.

Die einfachste Lösung:
Der Fertighaushersteller sorgt für die Montage der Außenhülle. Dem Bauherrn obliegt damit der gesamte Innenausbau, der Einbau der Sanitäreinrichtungen, die Wärmedämmung, Estricharbeiten usw., aber auch das Eindecken des Dachs sowie die gesamte Leitungsinstallation für Sanität und Strom.
Dabei sind einige Arbeiten ausschließlich dem Handwerker vorbehalten, der Bauherr kann bestenfalls Handlangerarbeiten erledigen. Eine typisch, gern gewählte Ausbausstufe ist: das bezugsfertige EG mit einem zum Ausbau vorgesehenen Dachgeschoss. Eine solche Ausbaustufe ermöglicht bereits den Einzug, der Ausbau des Dachgeschosses kann Zug-um-Zug durchgeführt werden, so wie es die Zeit des Heimwerkers zulässt. Der bei einem solchen Ausbauhaus schnellstmöglich Einzug spart dem Hausherrn Miete und Finanzierungskosten.

In aller Regel bieten die Anbieter von Ausbau-Fertighäusern komplette Baumaterial-Pakete an, die zwar etwas teuerer sind als die Baustoffe im Baumarkt, dafür sind Qualität und Menge genau auf den Bedarf abgestimmt.
Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass der Lieferant im Bedarfsfall eine Betreuung durch Fachleute sicherstellt, insbesondere wenn es um Sanitär und Strom geht.
Zum Teil sind für den Ausbau Spezialwerkzeuge notwendig, die bei Bedarf vom betreuenden Handwerker zur Verfügung gestellt werden sollten.

Der Kauf eines Fertighauses als Ausbauhaus fordert einen mehr oder weniger hohen Anteil an Eigenleistung durch den Bauherrn, der sich bei der Baufinanzierung positiv niederschlägt, da Eigenleistung als Eigenkapital bewertet wird, für das kein Darlehen aufgenommen werden muss. Die Bewertung der Eigenleistung ist von Bank zu Bank verschieden. liegt zwischen 10 und 20 Prozent der Baukosten und ist z.T. abhängig von der fachkundigen Betreuung des „Heimwerkers“.